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Die Projektgruppe der Realschule Amberg
Ein Konzept macht Schule
Vor knapp eineinhalb Jahren rief Martina Rettke zusammen mit acht Kollegen an der Staatlichen Realschule den Arbeitskreis „Höfliche Schule“ ins Leben. „Uns ist aufgefallen, dass Schüler da teilweise ein Defizit mitbringen“, begründet die engagierte Lehrerin ihre Initiative. Daraus entstand ein umfassendes Konzept mit verschiedenen Themen rund um den Umgangston. In einem Jahresprogramm wurden Schwerpunkte wie z.B. „Das wohlerzogene Handy“ oder „Richtiges Verhalten im Klassenzimmer sowie im Pausenhof“ in den Unterricht integriert. Nach rund 15 Monaten trägt der Einsatz bereits Früchte. „Man sieht schon, dass es etwas bringt. Es wird häufiger gegrüßt und höflicher miteinander umgegangen“ stellt Martina Rettke fest.
Doch auch schwarz auf weiß lässt sich eine Verbesserung der Umgangsformen dokumentieren: In einem Quiz wurde den Schülern der Amberger Realschule ihr erarbeitetes Wissen abgefragt. Zusätzlich haben die unterrichtenden Lehrer die Schüler nach ihrem Verhalten benotet – mit recht positiven Ergebnissen. Als beste Klasse hat die Klasse 6c mit ihrem Klassenlehrer, Christian Schön, abgeschnitten. Herr Schön und seine Schüler dürfen sich im nächsten Schuljahr über einen PC mit Lernsoftware freuen!

Realschullehrerin an der Staatlichen Realschule Amberg
Martina Rettke
Initiatorin des Wettbewerbs "Höfliche Schule"
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